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Wir sind umgezogen

Da livejournal in letzer Zeit manchmal mehr zickte als Caro Eichkamp und sich ungefähr genaus kooperativ zeigte wie eine drogensüchtige Sophie, dachten wir es ist an der Zeit, umzusteigen.

Ab sofort findet ihr uns hier

Eigentlich sollte dank Jemmas Outing in Hand aufs Herz heute ein fröhlicher Tag sein und natürlich grinsen wir uns eins, aber es gibt auch einen Grund wieso das cootv-Team heut ein ganz klein wenig traurig ist.

Denn heute am 15.06.2011 lief die letzte Folge Marienhof und viele wird es nicht interessiert haben, wenn man den letzten Einschaltquoten glauben darf.

Uns hat es interessiert.

Denn auch wenn wir schon seit Jahren keine Folge mehr gesehen haben und nur nochmal für Keriette eine Ausnahme machen mussten, so wird der Marienhof doch immer einen Platz in unserem Herzen haben.

 Denn seit der ersten Sendung ist viel passiert. 

 

Damals als der Marienhof 1992 auf Sendung ging, war die Welt noch eine andere, insbesondere informationstechnisch. Damals als Helmut Kohl schon eine gefühlte Ewigkeit Bundeskanzler war gab es noch kein Youtube, kein Twitter und kein Facebook.

Selbst von dem Wort Internet hatten bis dahin höchstens Computerfreaks gehört.

Auch mit der quantitativen Serienauswahl war es nicht weit her (über qualitative Aspekte diskutieren wir besser erst gar nicht). Schon damals konnte man auf die 68-Utopie namens Lindenstrasse zurückgreifen oder man konnte Gute Zeiten Schlechte Zeiten gucken. Was durchaus seinen Charme hatte, wenn man mal wieder grottenschlechte Schauspieler sehen wollten, die sich durch ihre Sätze stammelten. Man wusste wenigstens, wenns mit dem Studium nicht klappt, dann kann man immer noch Schauspielerin werden.

Und dann kam der Marienhof. Zu Beginn noch zweimal die Woche für 50 Minuten, später als Daily Soap im Doppelpack mit Verbotene Liebe.  Während Verbotene Liebe dort gedreht wurde, wo sie auch spielte, war zwar auch der Marienhof angeblich ein Stadtteil Köln, wurde aber in München gedreht. Im Gegensatz zu Verbotene Liebe und vielen amerikanischen Soaps sollten weder Adelige noch Wirtschaftsbonze im Mittelpunkt stehen, sondern Menschen wie du und ich. So entstand der kleine Mikrokosmos des Marienhofs und seiner Einkaufspassage in der sich Blumenhändler, Gemüsehändler, Kneipenbesitzer und Caféeigentümer sowie ein Klempner tummelten. Ihre normalen Nöte wollte der Marienhof zeigen und so wurde das erste Traumpaar der Serie auch ein türkischer Gemüsehändler und eine resozialisierte Neonazi-Tussi, die gleich in einer der ersten Folgen daran beteiligt war, seinen Stand abzufackeln. Kennen wir doch alle aus unserem eigenen Leben? ;-)

Und so erlebten alle Figuren kleine und große Dramen, die uns angeblich auch alle passieren könnten. Aber seien wir ehrlich, würden wir all das Drama erleben, das einzelne Figuren in einem Jahr verkraften würden, hätten Psychotherapeuten ein gesichertes Einkommen. Doch auch die Auswanderungen waren eher von kleinem Kaliber. Während man in anderen Serien nach Singapur auswanderte, reichte es beim Marienhof aus, einfach nach Düsseldorf zu ziehen (wer die Fehde zwischen Köln und Düsseldorf kennt, weiß dass dies einer Auswanderung nach Timbuktu gleichkam), um nie wieder gesehen zu werden.

All das ist natürlich kein Grund, die Serie hier zu erwähnen. Doch bei einer Sache war der Marienhof bei all seinem Kleinbürger-Mief dann doch Vorreiter; ja fast schon revolutionär: Über Jahre hinweg war das wohl beliebteste Pärchen im Marienhof nämlich lesbisch (ja sie bekamen sogar die meiste Fanpost).

Und Lesben in unserem Alter werden jetzt wahrscheinlich eine Schweißerbrille vor ihrem geistigen Auge sehen.

Diese Schweißerbrille war jahrelang untrennbar mit dem Kopf von Billi Vogt verbunden, die als Thekenkraft in der Discothek Foxy arbeitete und mit Andrea Süßkind eine WG gründete. Natürlich konnte es nicht lange dauern, bis die beiden sich ineinander verliebten. 

Das Besondere an dieser Beziehung war, dass hier nicht zwei heterosexuelle Frauen plötzlich die lesbische Liebe zueinander entdeckten, oder eine Lesbe in die Serie hineingeschrieben wurde, weil man noch einmal etwas wagen wollte, bevor eine weibliche Hauptfigur zusammen mit der Lesbe in den Sonnenuntergang ritt.

Nein Billi Vogt war gekommen, um zu bleiben. 

Und wahrscheinlich hätte es dieses Pärchen ewig gegeben, wenn nicht Katja Keller immer mal wieder die Serie verlassen hätte, nur um zurückzukommen, wenn ihr das Geld ausging. Das erste Mal verließ sie die Serie, nachdem sich ihr Nachbar bei ihr Zucker geliehen hatte und sie schwanger zurück blieb.  (im Gegensatz zu ihr war ihre Kollegin schlau genug zu wissen, dass die Jobchancen für MH-Schauspieler nicht gerade rosig sind und sie blieb der Serie ewig erhalten, bis sie dann zu einer Robbe in das ZDF wechselte)

Ja wir geben zu, die beiden (und die geneigte Zuschauerin mit ihnen) mussten manch üble Storyline über sich ergehen lassen, und rückblickend, könnten wir heute wahrscheinlich die meisten dieser Geschichten nicht mehr ertragen, denn die beiden mussten viele Klischees über sich ergehen lassen.

Und wir mussten viel zu viele von diesen ertragen und der permanente Kinderwunsch von Andrea war noch eine der Harmloseren – und wahrscheinlich würden wir manche dieser Klischeegeschichten auch nur noch unter Intoxikation von Alkohol ertragen.

 Großartige Schauspielerinnen waren die beiden definitiv nicht. Leonore Capell schaffte es in ihrer Dekade bei Marienhof auch nie über zwei Gesichtsausdrücke hinaus zu kommen. Einer davon bestand übrigens immer daraus, die Augenbrauen zusammenzuziehen und finster oder ins Leere zu gucken. Was meist bedeutete, dass Andrea mal wieder auf Billi sauer war. Und Katja Keller musste zumeist einfach nur sie selbst sein.

Aber wir verziehen ihnen (fast) alles.

Denn endlich hatten wir in einer täglichen Serie ein lesbisches Pärchen, das sozial integriert war und keiner hatte ein Problem mit ihrer Beziehung. Sie wurden nicht schlechter aber auch nicht besser als all die anderen Figuren behandelt (auch was ihren Anteil an grottigen Stories anging). Nur dass im Gegensatz zu den ganzen Heteropaaren Billi und Andrea anscheinend kein Schlafzimmer besaßen. Aber auch das war nicht schlimm, denn meistens schafften es die beiden eh nur bis zu ihrer Chill-out-Kuschelecke, die als Bettersatz herhalten musste.

Und Billi und Andrea waren auch eine der ersten, die eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft im deutschen Fernsehen eingingen. Auch wenn ihre Ehe nach der von Pepa und Silvia in Los Hombres de Paco wohl die kürzeste in der TV-Lesbengeschichte war. 

 Und heute?

Zu Billi und Andrea, ein für viele Lesben in unserem Alter wichtiges Lesbenpaar findet man kaum etwas im Internet. Ein paar Clips auf Youtube, einen uralten Artikel aus der Lespress und unsere Zusammenfassungen und damit hat man dann auch schon grob die ersten Treffer einer Google-Suche nach den beiden zusammengefasst.

 


 
Was der Marienhof für uns privat zudem bedeutete, das wisst ihr ja spätestens seit unserem „wir sind 5“ Artikel. Dank Marienhof hat sich eine Freundschaft gebildet, die nun auch schon eine gefühlte Ewigkeit andauert und  trotzdem sind wir immer erschrocken, wenn wir feststellten, wie lange wir uns nun schon kennen. Tja, in unserem Alter bewegt sich die Zeit nuneinmal anders  :)

Und das heißt auch, dass es ohne den Marienhof nie diese Page geben hätte.

Der Marienhof und Billi und Andrea werden daher immer ein kleines Plätzchen in unserem virtuellen Herzen haben.



Danke Marienhof.

 

Danke dafür.

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Vielleicht hat die eine oder andere von euch gestern insomnias Aufschrei der Verzweiflung über Twitter vernommen, als sie feststellte, dass ihre Festplatte nur noch Platz für 7 Stunden hat, aber nun jeden Wochentag eine Stunde SAT1 aufnehmen darf.

Nichtmal einen Monat ist es her, dass wir euch von der sich anbahnden Geschichte zwischen Jasmin und Lily bei Anna und die Liebe berichteten (obwohl da nichts anbahnend war, da die Liebeserklärung aus dem absoluten Nichts ohne jede Vorankündigung kam).

Jetzt zieht die zweite Telenovela "Hand aufs Herz", eine weitere ABM-Maßnahme von SAT1 für arbeitslose Soapdarsteller, nach. In der Serie geht es um eine Sing und Tanz-AG an einer Kölner Gesamtschule. Eigentlich hätten wir es erwarten müssen. Alleine die Worte "Köln" und "Sing und Tanz-AG" hätten und aufhorchen lassen müssen. Früher oder später mußten hier einfach homosexuelle Charaktere auftauchen und wie es aussieht, haben die Lesben das Los gezogen.

Emma, die unter ihrer Schüchternheit und Prüfungsangst leidet, ist schon von Anfang an in der ST-AG dabei. Als Jenny neu an die Schule kommt, bleiben die Reibereien zwischen den beiden nicht aus, könnten die beiden doch nicht unterschiedlicher sein. Jenny, ein früherer Kindergesangsstar srotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Witzigerweise ist es jedoch nicht die etwas burschikose Emma, die sich als erstes verliebt, sondern Jenny. Doch auch Emma stellt bald fest, dass sie mehr für Jenny empfindet, was sie in ein Gefühlschaos stürzt.

 
Vorschau
 
 

 

 




 

 

Doch werden die beiden den Weg gehen, den sich Brittany und Santana bei Glee bisher nicht trauten und eine Beziehung beginnen?

P.S.: Elfmaniac, wir überlegen noch, ob wir Dir für den Tipp danken sollen, oder ob wir Dich in ein paar Wochen verfluchen werden :)

wer erinnert sich noch an Lisa Brandner, die Susanne als ihre Stieftochter mit in die 'Ehe' mit Carla brachte?

Die Kleine scheint flügge geworden zu sein, zwar nicht bei VL, jedoch bei "Anna und die Liebe" scheint sie demnächst in Carlas Fußstapfen treten zu dürfen und sich in eine Frau zu verlieben - viel mehr ist allerdings noch nicht bekannt, nur dass sie eine Libanesin spielt, die nach Deutschland kommt, um etwas über das Land ihres Vaters zu erfahren und hier auf Lily trifft.

Und auch ihre Lippen treffen aufeinander....



Neugierige finden in der Vorschau bzw in den Darstellerseiten von Lily und Jasmin mehr Infos!

Neuer Spanischkurs - Las Aparicio

Es lastet ein Fluch auf den Frauen der Familie Aparicio. Alle 3 Ehemänner der Matrone Rafaela fanden den Tod und auch ihre Töchter haben nicht mehr Glück gehabt. Nur die jüngste Tochter der drei, Julia hat noch keinen Mann auf dem Gewissen – obwohl sich manche Zuschauerin wünschen würde, es wäre anders.

Julia, das Nesthäkchen der Familie, musste bisher nie eine wichtige Entscheidung in ihrem Leben treffen und so ist es auch in ihren Beziehungen.  Zu Beginn der Serie ist sie zwar mit dem Fußballer Armando zusammen, doch dieser betrügt sie nach Strich und Faden und schiebt alles auf eine angebliche Sexsucht. Doch auch Julia ist zumindest in Gedanken nicht immer treu, fühlt sie sich doch zu ihrer besten Freundin Mariana, die sie seit dem Sandkasten kennt, hingezogen. Dass Mariana lesbisch ist und ihr irgendwann ihre Gefühle gesteht, macht die Entscheidung für Julia nicht gerade leichter. Es dauert denn auch die ersten 40 Folgen bis Julia und Mariana zusammen kommen. Da die Serie aber aus 120 Folgen besteht, und Julia immer noch verwirrt über ihre Gefühle ist, und immer das haben will, was sie gerade nicht haben kann, ist noch mit einer Menge Drama zu rechnen.

Also auf zum nächsten lesbischen Spanischkurs aka Las Aparicio, falls ihr nach Hospital Central und Los Hombres de Paco immer noch nicht perfekt auf Spanisch eine Frau ansprechen könnt….

 

Die aktuellen Folgen (inklusive Untertite) findet ihr hier


Wer von Anfang an gucken will, tut dies am besten hier

Vancouver 2010 – Die L-Bilanz

 

Die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver sind so gut wie vorbei und ab morgen kann der sportbegeistertere Teil des cootv-Teams endlich wieder den Schlaf nachholen, der ihr die letzten 14 Tage so kontinuierlich gestohlen wurde!

Und damit die unzähligen Stunden vor dem TV nicht ganz umsonst waren, hier eine kleine Bilanz aus lesbischer Sicht.

Bereits im Vorfeld wurde verkündet, dass Vancouver die ersten Olympischen Spiele mit einer eigenen Stätte für homosexuelle Besucher und Athleten, dem sogenannten Pride House sein sollten.  Ob diese neue Tradition im nächsten Austragungsort, dem russischen Sotschi beibehalten wird, bleibt jedoch sehr stark zu bezweifeln.

Schon bei der Eröffnungsfeier gabs die erste „Lesbensichtung“, als KD Lang in einem mindestens um 5 Nummern zu groß geratenem Anzug „Hallelujah“ von Leonard Cohen, vor den mit Elektrokerzlein schwingenden Athleten singen durfte.


Die ersten Einsätze der 5 offiziell geouteten Lesben blieben dann, mit einem Sturz samt ausgekugelter Schulter der norwegischen Langläuferin Vibeke Skofterud und einem 8. Platz im 3000 m Eisschnelllauf der Titelverteidigerin Ireen Wüst aus Holland, weniger erfolgreich.

Nur die beiden Eishockeyspielerinnen Sarah Vaillancourt aus Kanada und Erika Holst aus Schweden steuerten mit ihren Mannschaften zielsicher die Semifinalspiele an.




Doch auch die Medaillen sollten nicht ausbleiben und so holte sich Ireen Wüst nur eine Woche später im 1500 m Lauf ihre Goldmedaille und durfte dann auf der Jubelrunde in der Liveübertragung auch in die Arme ihrer ebenfalls teilnehmenden Freundin Sanne van Kerkhof (auch Eisschnelllauf) fallen.

 






Auch die Langläuferin Vibeke Skofterud und ihre Schulter wurden rechtzeitig fit für die 4x5 km Staffel der Langlaufffrauen und so holte sie sich als Startläuferin mit ihren 3 Teamkolleginnen überlegen die Goldmedaille ab.

 



Für Erika Holst und die restlichen schwedischen Eishockeyfrauen gab es dann zwar nur Blech, dafür sorgte Kanada mit Sarah Vaillancourt, nach dem Goldgewinn im Eishockey, für einen der "Skandale" der Olympischen Spiele. Die feiernden Eishockeyspielerinnen hatten doch tatsächlich eine Eismaschine gekapert und dann auch noch öffentlich Alkohol getrunken und Zigarren geraucht. Alk und Zigarren bitte nur in der Kabine, meinte das IOC und nach einer öffentlichen Entschuldigung waren die Wogen wieder geglättet.



Am Ende kommen die 5 offiziell geouteten Sportlerinnen auf ganze 3 Goldmedaillen. Im Medaillenspiegel (dem richtigen, also dort wo Gold noch mehr zählt als Bronze) würde uns das direkt zwischen Russland und Frankreich auf Platz 12 platzieren. Bestimmt ein weiterer schlimmer Schlag für Putin, nach dem Zitat "totalen Versagen" seiner Mannschaft
:-)

Natürlich fanden sich auch genug Gerüchte über weitere angebliche nicht geoutete Lesben im Netz, darunter die Skiläuferinnen Tanja Poutiainen aus Finnland und Anja Pärson aus Schweden, die sogar eine Bronzemedaille in der Kombi zum Medaillenspiegel hinzufügen würde. Und auch die Skiläuferin und 2-fache Medaillengewinnerin Julia Mancuso schaffte es mit einem alten Jacuzzi Foto mit der Engländerin Chemmy Alcott einige Lesben im Netz zu erheitern.

 



 

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Die Einschaltquoten von Desperate Houswives sinken in den USA, aber es gibt ja immer ein totsicheres Mittel, um die Einschaltquoten zumindest kurzfristig wieder zu steigern. So greift denn auch diese Serie zur Allzweckwaffe Lesbe und wirft gleich noch den Stripperberuf oben drauf.

Robin, eine Stripperin, die Susan kennenlernte als sie ein paar sexy Tipps lernen wollte und daher einen Stripclub aufsuchte, zieht in die Wisteria Lane und sorgt, als ihr Beruf bekannt wird, für Aufsehen.  Für noch mehr Aufsehen sorgt die Tatsache dass es sich nicht nur um einen Kurzauftritt handeln soll, sondern Robin angeblich integraler Teil einer Storyline werden soll. Und zwar einer Storyline, in der Katherine plötzlich ihre Gefühle für Robin entdecken soll. Der Beginn dieser Geschichte konnte nun diese Woche in den USA verfolgt werden.

 


 

Ein Teddy für 2 Lesben mit Daddy

Der schwul-lesbische Filmpreis der Berlinale auch "Teddy" genannt, ging dieses Jahr an den Film "The Kids Are All Right" von Lisa Cholodenko.

Lisa Cholodenko war unter anderem für den Film "High Art" verantwortlich und führte später auch bei einer Folge L-Word Regie.




"The Kids Are All Right" handelt von einem lesbischen Pärchen samt 2 Kindern, deren bisher anonymer Samenspender plötzlich in ihr idyllisches Familienleben tritt, und es gehörig aus den Ankern hebt. Dargestellt wird das Pärchen von Annette Bening und Julianne Moore (die in letzter Zeit sehr viele Stufen höher in der Lesbenhitparade hochkraxelte).


Julianne Moore war dann auch an der Seite von Lisa Cholodenko in Berlin um den Film mit mehr oder weniger spektakulären Einlagen am roten Teppich zu präsentieren.




Durch viel zuviele Beispiele wissen wir, dass ein guter Lesbenfilm mindestens über eine tote Lesbe und/ oder eine Heteosexszene verfügen sollte. Dieser Film hier scheint also zumindest schon einmal dieses Kriterium zu erfüllen, ob er dann jedoch auch inhaltlich gut ist, bleibt abzuwarten bis der Film auch unsere Schirme erreicht.

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Für Jane Lynch scheint gerade alles richtig gut zu laufen. Für ihre Rolle der Sue Silvester in Glee wird sie von allen Seiten gelobt und nachdem die Serie einen Golden Globe als beste Comedy-Serie bekam, erhielt Lynch zusammen mit dem Rest der Cast einen SAG-Award als bestes Comedy-Ensemble. Was könnte sie noch tun, um das zu toppen?

Mal so nebenher auf dem roten Teppich verraten, dass sie und ihre Langzeitgefährtin Lara Embry (man sah sie bei den Goldne Globes kurz bevor Jane Lynch auf die Bühne eilte und die beiden sich küßten) im Mai heiraten wollen.

Dr. Lara Embry arbeitet als Psychologin und wurde letztes Jahr in USA bekannter, nachdem sie einen Sorgerechtsstreit mit ihrer früheren Partnerin hatte, den sie gewann.

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Auch im neuen Jahrzehnt kann man sich darauf verlassen, dass ein Genre nie aussterben wird: das der dramatischen Lesbenfilme. Wieso dies so ist, wird sicherlich irgendwann Thema irgendeiner Diplomarbeit für feministische Studien sein - wir berichten nur darüber.

´Neuster Film in dieser Kategorie ist der Film ’Das Fischkind’ der jüngst in den Programmkinos angelaufen ist.  

In Buenos Aires verliebt sich Lala, Tochter aus reichem Hause in die Hausangestellte Guayi aus Parguay. Sie wollen gemeinsam fliehen und weit weg von allem ein neues Leben beginnen, doch dann werden sie getrennt.

Dunkle Geheimnisse, sexueller Missbrauch, Mord - alle Zutaten, die wir in Lesbendramen lieb gewonnen haben, finden wir auch diesmal - der richtige Film für die Jahreszeit. Und anscheinend lohnt es sich für den Film sogar durch den Schnee zum nächsten Programmkino zu stapfen.

 

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